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Terpe weist Kritik an A14-Antrag zurück

Mittwoch, den 22. Dezember 2010Artikel kommentieren

Die Nordverlängerung der A14 ist ein fragwürdiges Projekt, das keinen Nutzen für Mecklenburg-Vorpommern und speziell die Ostseehäfen haben wird.

Der Rostocker Bundestagsabgeordnete Harald Terpe (Grüne) hat die Kritik an dem Antrag der grünen Bundestagsfraktion zur A14 zurückgewiesen. Die Nordverlängerung der A14 sei ein fragwürdiges Projekt, das keinen Nutzen für Mecklenburg-Vorpommern und speziell die Ostseehäfen haben werde. „Während die Bahnverbindung zwischen und zu den Ostseehäfen seit Jahren vernachlässigt wird, sollen 1,3 Milliarden Euro in ein fragwürdiges Straßenprojekt ohne ausreichenden Bedarf gesteckt werden“, sagte Terpe. Anstelle einer Autobahn könne zudem auch die vorhandene Straßenanbindung verbessert werden.

Erst kürzlich hätten Union und FDP das faktische Aus für den zweigleisigen Ausbau der Strecke Rostock-Stralsund besiegelt. „Zudem fehlt bis heute eine Bahnanbindung des Rostocker Fährhafens. Das scheint niemanden von denen zu stören, die jetzt am lautesten krakeelen. Union und FDP zeigen erneut, dass sie lieber Geld in Beton anstatt in Menschen investieren“, kritisierte Terpe.  Damit würden sie den Interessen des Landes Schaden zufügen.a

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gegen grün
Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat heute Grünes Licht für den Lückenschluss der Autobahn 14 zwischen Magdeburg und Schwerin gegeben.

Ätsch! Blllrrrr sind die "grünen" mal wieder gekonnt auf die Fresse geflogen. Kein Wunder, ich habe den "Antrag" aufmerksam gelesen und der war nun mal strunzdumm. Typisch "Grüne", hauptsache dagegen. Argumente? Sowas brauchen "Grüne" doch nicht. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall... Kommentar:

Antwort:Herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Es war absehbar, dass CDU, SPD und FDP sich gegen diesen Antrag aussprechen würde. Die LINKEN waren in der Frage übrigens gespalten. Es wurde deutlich: Wer Mehrheiten für eine andere Verkehrspolitk will, der muss GRÜN wählen.
Was die angeblich nicht vorhandenen Argumente betrifft, so schauen Sie sich einfach den Antrag an. Zumindest diese Mühe sollten Sie sich machen. Wenn Ihnen das nicht ausreicht, werfen Sie einen Blick auf die Verkehrsprognosen für die A14, die A20 und den Ist-Stand bei der A20. Da werden Sie sehen, dass vielfach nicht mal die Hälfte des prognostizierten Verkehrsaufkommens erreicht wird. Mehr dazu unter www.bast.de -> Statistik -> automatische Zählstellen.
MfG

 
gegen grün
Wer Mehrheiten für eine andere Verkehrspolitk will, der muss GRÜN wählen. Nun, "Grün" macht nur keine gute Verkehrspolitik.
Hier steht z.B. an anderer Stelle: "Die bisherige Politik hat die Bahn aufs falsche Gleis gebracht." Das ist korrekt. Einen großen Teil der bisherigen Poltik hat allerdings rot-grün zu verantworten.
Mehdorn z.B., hatte keine Ahnung von der Bahn, wie kann man also einen völlig ahnungslosen Laien zum Vorstand machen? Die Folgen:
Streckenstillegungen gerade im ländlichen Raum, Personalabbau, Preissteigerungen. Immerhin hatte die Bahn ja genug Geld für hässlichen Protzbau in Berlin und den noch hässlicheren Bahnhof, wo das Bahn fahren obendrein zur Tortur wird. Dazu die Preissteigerungen im ÖPNV durch die "Grüne" "Öko"lügensteuer. Super gemacht.
Zur Drucksache 17/4199. Am Anfang ganz viel Prosa. Nur Behauptungen, keine Argumente und völliger Unsinn ("Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven durch die Nordverlängerung der A 14 nicht verbessert"). Hallo, hier geht es um die Ostseehäfen Wismar und Rostock! Schon gemerkt, Es gibt von dort Verbindungen nach Osteuropa (aber damit haben's die "grünen" ja nicht so, die schielen lieber nach Westen, gucken was Herrchen befiehlt).
Zum Schluss dann (immerhin) Vorschläge. Diese natürlich (typisch Wessipartei) fast ausnahmslos westlastig. Mecklenburg wird gleich ganz ausgeklammert (da wählt ja auch keiner "grün"). Hinzu kommt, dass die Projekte nie und nimmer mit dem eingesparten Geld finanziert werden könnten. Scheinheilig wie die "grünen" nun mal sind, werden sie ja ohnehin dagegen sein, wenn es tatsächlich zur Umsetzung kommen sollte.
Die Strecke Schwerin - Magdeburg über B5/B189 ist eine Qual. Selbstverständlich bringt die A14 hier eine Entlastung. Die Unterzeichner des Antrags übersehen auch sehr großzügig, dass normale Menschen eben nicht in SchickiMickihausen wohnen und nicht das Geld für protzige SUV oder schweinteure ICE haben. Der nicht"grüne" Mensch ist auf das Auto+Straßennetz oder den ÖPNV angewiesen, der dank "grüner" Politk unerschwinglich geworden ist. Nun, die A14 wird gebaut, selbst wenn es zu einer "grünen" Regierungsbeteiligung kommt. Die Aussicht auf Ministerposten lässt die "grünen" ja bekanntlich ganz schnell ihre Positionen vergessen. Als Junior-Partner einer Koalition wäre die A14 z.B. mit einem "grünen" Verkehrsminister (bitte, bitte nicht) garantiert ALTERNATIVLOS. Der würde dann auch glatt bestreiten, dass der o.a. Antrag je gestellt wurde (siehe Frau Künasts Amnesie in Bezug auf die Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt).
 
gegen grün
Nachtrag: OZ 31.01.2011:

Rostock (dapd) - Die Europäische Kommission hat den Rostocker Hafen als Knotenpunkt in das sogenannte Transeuropäische Verkehrsnetz (TEN) aufgenommen. Damit habe sich der ostdeutsche Hafen gegen den Konkurrenten in Lübeck durchgesetzt. Ausschlaggebend für die Anerkennung seien unter anderem das vielfältige Leistungsangebot des Hafens sowie seine Verbindungen zu Märkten außerhalb der EU.

Auf die Rostocker Auslandsverbindungen hatte ich bereits hingewiesen. Wie kommt man aus Thüringen und Sachsen-Anhalt am besten nach Rostock - ganz einfach, auf der A14.
 
ProGrün
@gegen grün
Und wo ist jetzt Ihre Begründung für die A14? Welches Ziel läßt sich über die A19/A20 und über die Eisenbahn vom Rostocker Hafen nicht in vertretbarer Zeit erreichen? Haben Sie sich mal das Umschlagsprofil in Wismar angeschaut? Wieso sollten Holz und Schüttgut jetzt besser über die Straße transportiert werden? Abgesehen davon, dass Wismar und der Hafen ja ohnehin längst einen Autobahnanschluß haben.
 
gegen grün
@pro grün
typisch "grün" - hauptsache alles vedrehen. Zur Erinnerung: es geht hier um "Terpe weist Kritik an A14-Antrag zurück", es geht hier um den Antrag der "Grünen" Bundetagsfraktion. Der müsste also erstmal begründet sein. Dort gibt es dummerweise KEIN sachliches Argument gegen die A14. Stattdessen wird vom "Seehafenhinterlandverkehr" und der "Amerikalinie" gefaselt, wobei offensichtlich der Hamburger Hafen gemeint ist. Den Menschen ziwschen Magdeburg und Schwerin hilft das zwar nicht, aber die "Grünen" müssen ja irgendwas machen (rumkrakeelen), sie sind ja schließlich die Dagegen-Partei. Nochmal, es geht hier nicht um Bremerhaven (bei der A27 hört man von den "Grünen" nix), Hamburg und die Amerikalinie. Es geht hier um Magdeburg, Schwerin, die Altmark, die Prignitz und die mecklenburgischen Ostseehäfen. Die haben eben ihre guten Verbidungen im Ostseeraum (sieht die EU ja auch so). Vielleicht spielt auch die primitive dummgrüne Russlandfeindlichkeit der "Grünen" (namentlich Fischer und der PNAC-Özdemir)eine Rolle, deren Dogmatismus, Ignoranz und Arroganz und Intoleranz...

Was denn Verlauf von A19 und A20 anbetrifft, hilft ein Blick in einen Atlas, Google Maps oder ein Navi. Die riesige Lücke im Autobahnnetz ist offensichtlich. Um das auch zu klären, natürlich ist der Ausbau von Eisenbahnstrecken und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sinnvoll und notwendig. Aber, liebe "Grüne" die Deutsche Reichsbahn, einer der größten Gütertransporteure Europas musste ja unbedingt plattgemacht werden. Die Deutschen Bahnen mussten ja unbedingt privatisiert (zum Glück bisher nur die Rechtsform) werden. Rot-grün musste ja unbedingt Mehdorn auf den Chefsessel setzen, damit er die Bahn vollends vor die Wand fährt. Der hat doch unter rot-grün erst die idiotischen Streckenstillegungen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg durchgedrückt. Ich empfehel einen Blick in die Plenarprotokolle des Landtags Mecklenburg-Vorpommern, der sich eingehend mit Mehdorns irrsinnigen Plänen gerade in Bezug auf die Abkopplung Rostocks vom Schienenverkehr befasst hat. Vornehm umschrieben wurde z.B. 2000 von geringem Interesse der DB AG am Verkehrsmarkt in
Mecklenburg-Vorpommern gesprochen (Auskunft Mehdorn). Sprich die Leute sind unter rot-grün mangels Alternativen regelrecht gezwungen worden, das Auto zu nutzen. Aber, das ist ebenso typisch "grün" erst (als Regierungspartei) Mist bauen und sich dann hinterher vor der Verantwortung drücken. Ja klar, jetzt gibt es also diesen tollen Antrag. Bahntechnisch bleibt M-V da zwar weitgehend außen vor (ok, SN-Lübeck, nur was soll dieser Quatsch?) aber, was interessiert das die "Grünen"?
 
Pro Grün
Ich entnehme Ihrem länglichen Kommentar kein anderes Argument für die A14 außer dem, dass da irgendwie in Googlemaps eine "Lücke" im Autobahnnetz klafft. Schönes Argument!
Sie beklagen übrigens zu Recht, dass die Bahn keine Priorität besitzt. Ich frage mich dann aber, warum sie das ohnehin knappe Geld lieber in eine Autobahn stecken wollen statt es für die Bahninfrastruktur auszugeben. Da werden Sie uns sicher aufklären.
 
 

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